Fächerlindenallee Schloss Greifenstein

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Seltenes Schmuckstück der Gartenkunst

Wandeln Sie gerne unter Linden? Dann können Sie den Weg zur Burg Greifenstein entlang einer ganz besonderen Allee zurücklegen. Über dreihundert Jahre sind die Linden alt, die einst fächerförmig erzogen wurden. Vermutlich wurden die Bäume in der Zeit zwischen 1691 - 1693 in Verbindung mit der barocken Gartenanlage des Jagdschlosses gepflanzt. Von der einstigen Allee haben 88 Linden die Jahrhunderte überdauert, was sie einzigartig im süddeutschen Raum macht. Die Allee wurde 2011 aufwändig saniert. Der Lustgarten selbst war in seiner Blütezeit mit einem Sommerhaus, dem „Ceres Tempel“, einem chinesischen Pavillon und barocken Gartentoren geschmückt. Im 18. Jahrhundert gestaltete man ihn zu einem Landschaftspark um und ergänzte ihn im 19. Jahrhundert mit romantischen Staffagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Parks aufgelassen, sodass von seiner wechselvollen Geschichte bis auf das Gartentor und den Ceres Tempel heute kaum mehr etwas zu erkennen ist.

  • 450 m lang
  • Parkplätze direkt am Objekt oder in der Nähe
  • Gastronomie direkt am Objekt oder in der Nähe
  • Eintritt frei
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