Bastionsgarten auf der Willibaldsburg

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Auf den Spuren des Hortus Eystettensis

Vielen Pflanzenfreunden ist der prächtige Bildband „Hortus Eystettensis“ bekannt, in dem die berühmten Kupferstiche des Nürnberger Apothekers und Botanikers Basilius Besler aus dem Jahr 1613 abgebildet sind. Er ließ damals über tausend Pflanzenarten auf Kupfertafeln verewigen, die im botanischen Garten des Eichstätter Fürstbischofs Johann Conrad von Gemmingen wuchsen. Diese Anlage gehörte einst zu den bedeutendsten Gärten Europas, doch im Dreißigjährigen Krieg wurde sie vollständig zerstört. Auf der Schmiedebastion der Willibaldsburg in Eichstätt entstand 1998 ein neuer Informationsgarten zum berühmten Hortus Eystettensis. Nachdem keinerlei Pläne überliefert waren, orientierte man sich bei der Gestaltung an der Einteilung des Buches und der Blütezeit der einzelnen Pflanzenarten. So können Sie heute die Vielfalt der historischen Pflanzenwelt in buchsgefassten Beeten bewundern und die zauberhafte Atmosphäre des Bastionsgartens unter duftenden Kübelpflanzen genießen.

  • 2.500 qm
  • Parkplätze direkt am Objekt oder in der Nähe
  • Gastronomie direkt am Objekt oder in der Nähe
  • Eintritt frei
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